Region Stuttgart: Kunst und Kultur

Stuttgart: Kirchen entlang dem Neckar

Die kleine Rundreise beginnt an der Uffkirche mit dem Uff-Kirchhof. Hier sind viele namhafte Stuttgarter begraben. Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach und viele weitere Persönlichkeiten. Die Uffkirche selbst ist eine kleines Kirchlein aus der Spätgotik. Geschmückt ist es mit vielen vielen Epitaphen aus der Gotik, aber auch aus der Renaissance und dem Barock.

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Weiter geht es nach Untertürkheim. Hier steht die Stadtkirche St. Germanus. Erbaut 1493/94, gotischer Umbau 1478, 1634 zerstört, 1654 – 56 wieder aufgebaut, 1803 durch wesentlichen Umbau erweitert, 1967 – 70 restauriert, durch HAP Grieshaber (Altarwand „Josefslegende“ von 1970) und Ulrich Henn ausgestattet (Grabsteine).

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Auf dem Hügel oberhalb von Untertürkeim liegt weithin sichtbar die Grabkapelle der Württemberger.

 

 

 

Die Grabkapelle wurde nach dem Tode der Königin Katharina erbaut und entstand zwischen 1820 und 1824 nach dem Entwurf des in Italien geborenen Hofbaumeisters Giovanni Salucci an der Stelle der Burg Wirtemberg, der Stammburg des Hauses Württemberg.

Die Grabkapelle diente von 1825 bis 1899 als russisch-orthodoxes Gotteshaus. Auch heute findet jedes Jahr am Pfingstmontag ein russisch-orthodoxer Gottesdienst statt.

Weiter in Obertürkeim steht in den Weinbergen die Petruskirche. Eine romanische Kapelle aus dem Jahr 1285 wurde 1484 zur gotischen Kirche erweitert weitere Erneuerungen folgten im 18. Jahrhundert – aus dieser Zeit leicht barocke Ausstattung. Das Kirchlein liegt ruhig oberhalb des hektischen Neckartales. Ein richtiges Kleinod mitten in der Stadt.

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Rüber auf die andere Talseite nach Hedelfingen. Dort steht die alte Kirche Hedelfingen.

Die Alte Kirche Hedelfingen ist das älteste Bauwerk am Ort. Der älteste Baubestand stammt aus dem 13. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch die älteste Schicht der Wandgemälde. Sie sind in Mischtechnik (Fresko-Technik mit Bindemitteln) ausgeführt. Hansmartin Decker-Hauff zählt die Alte Kirche Hedelfingen in seiner Geschichte der Stadt Stuttgart (1966) „zu den schönsten Kirchenbauten im Stuttgarter Stadtgebiet“ und als „ein Kleinod gotischer Baukunst“.

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