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Treptowers, Berlin

Das war für mich eine ausserordentliche Erfahrung. Irgendwie gab es einen irrsinnigen Boom nach der Wende. Überall entstanden in Berlin riesige Projekte. Ein absolutes Eldorado für Bauleute. Die Treptowers sind sicherlich nicht das herausragendste Projekt, aber trotzdem irgendwie, bei der Baumasse (ca. 220 Tm² BGF), gelungen. Die Integration des alten EAW Standortes, der ostdeutsche Elektroapparatebau, mit Klinkerfassaden und der neuen Baukörper fügt ein mächtiges Ensemble zusammen. Aus heutiger Sicht leider zu mächtig. Und der Standort hat sich auch noch nicht gedreht. Für Berlin ein “Nebenstandort” wie viele andere auch, die eher verloren haben. Solange der Hauptnutzer den Standort mag ist das wohl in Ordnung. Wenn sich da aber was verändert, dann gute Nacht.

Blick nach Westen am Molecule Man vorbei. Alleine das Kunst Pojekt war was super Besonders. Neben dem Molecule Man von Borofsky wurde im Gebäude sehr viel für die Kunst investiert. Ein Rundgang lohnt sich wirklich. Und der Blick nach Westen auf dem Steg über der Spree bei Sonnenuntergang ist schon was Besonderes.

Das Logo musste zweimal mit einem gigantischen Kran montiert werden. Der russische Hubschrauber war für den Transport nicht geeignet.

An und über das Projekt gibt es viele Annekdoten vom Bau: der Parkett im Betriebsrestaurant wurde z.B. 3 mal verlegt…