Alfred Cottin (1863 – 1923)

Alfred Cottin (* 21. Dezember 1863 in Paris; † 18. Januar 1923 ebenda) war ein französischer Gitarrist und Komponist.

Über Cottins Leben ist wenig bekannt. Gemeinsam mit seinem Bruder Jules Cottin (1868–1922) studierte er Gitarre bei Jacques Bosch in Paris. Er komponierte einige Stücke und konzertierte in Paris. Er spielte wohl auf einer auf einer Torres-Gitarre. Als Francisco Tárrega in Paris auftrat, oblag Cottin die Organisation. Tárrega widmete ihm sein Werk Recuerdos de la Alhambra. Sie waren gut bekannt miteinander und vermutlich auch befreundet. Sicherlich hat Cottin viel von Tarrega gelernt.

Cottin schrieb eine Reihe leichterer Stücke für Gitarre solo, die u.a. im Selbstverlag in vier Alben à fünf bis zwölf Stücke erschienen, ferner mehrere Duos und mindestens ein Trio für drei Gitarren. Darüber hinaus schrieb er zahlreiche Werke für Mandoline, häufig in Duos oder Trios mit Gitarre und Klavier.

Die bekanntesten bzw. beliebtesten Werke sind „Ballade du Fou“ und ein Stück namens „Balalayka“.

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