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Roseslottet

Das Rosenschloss ist eine Kunstinstallation im Frognerseteren in Oslo, geschaffen von den Brüdern Vebjørn und Eimund Sand. Es wurde 2020 zum 80. Jahrestag der Besetzung Norwegens durch Nazi-Deutschland und zum 75. Jahrestag seiner Befreiung errichtet.

Der Kunstpark umfasst Gemälde und Installationen, die die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Norwegen und die während der Besatzung abgeschafften Grundprinzipien der Demokratie, des Rechtsstaats und des Humanismus erzählen.

Der Name des Rosenschlosses ist von der deutschen gewaltlosen Widerstandsgruppe Weiße Rose inspiriert.

Der ehemalige Geheimdienstchef Kjell Grandhagen war Mentor des Rosenschlosses. Bei der Projektvorstellung am 9. April 2019 erklärte Grandhagen: „Es ist eine wunderschöne, würdevolle, moderne Kunstinstallation, die die Menschen in Norwegen – Jung und Alt – 13 Monate lang begeistern wird. Und sie wird uns an ein Kapitel der Geschichte erinnern, das wir hoffentlich nie wieder erleben müssen. Vor allem aber soll uns das Rosenschloss an die Werte unserer Gesellschaft erinnern, die wir schützen und niemals als selbstverständlich ansehen müssen.“

Das Rosenschloss sollte am 8. Mai 2020, dem 75. Jahrestag der Befreiung, eröffnet werden. Aufgrund von COVID-19 wurde die Eröffnung auf den 13. Juni 2020 verschoben.

Das Trollschloss (1997/98) und der Keplerstjernen (2000), ebenfalls von Vebjørn Sand entworfen, standen an derselben Stelle. Das Rosenschloss wurde 2022 mit dem Sønsteby-Preis ausgezeichnet.

Bislang ist die Installation nicht abgebaut wie geplant.