In der Fuggerstadt Augsburg

In Augsburg angekommen ist es realtiv kalt und naß. Wir gewöhnen uns jedoch schnell daran. Wir parken in der Nähe der Fuggerei. Durch kleine Gassen und über Brücken über den hinteren, den mittleren und den vorderen Lech

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geht es direkt zum Rathaus und dem goldenen Saal.

Rathaus und Goldener Saal

Das Rathaus ist riesig hoch und sehr wie italienische Renaissance.

Es wirkt sehr hoch, was es zu seiner Errichtung auch besonders auszeichnete. Es war das Haus mit den meisten Stockwerken zu seiner Errichtung. Im Inneren sind die Fraktions- und Tagesräume der Parteien, Tagungsräume usw. Im 3. Stock liegen die Prunkräume. Der Goldene Saal ist wohl das sehenswerteste was das Rathaus zu bieten hat. Decke, Wände, Türen und Fenster sind fast alles irgendwie vergoldet. Daneben viele Stuck- und Malerarbeiten sowie wunderbare Malereien. Neben dem Rathaus steht der Perlachturm, ein alter Wachturm, dem wir keine große Aufmerksamkeit schenken. Man kann ihn besteigen und den Blick über Augsburg schweifen lassen. Das ist uns aber zu kalt.

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St. Anna, St. Ulrich und der Dom

Auch in Augsburg gibt es natürlich Spuren der christlichen Kultur. In St. Anna hinterließ Luther ein paar Spuren. Das reichte um ein eigenes Museum zu spendieren. Ansonsten ist die Kirche reichlich geschmückt mit gotischer und Kunst aus der Renaissance. Ein wirkliches Kleinod mit vielen Kunstwerken. Eigentlich war St. Anna ein Kloster der Karmeliter, wurde aber irgendwann protestantisch.

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St. Ulrich ist ein sehr mächtiger Komplex. Als wir hineinkommen ist die Luft noch Weihrauch geschwängert. Am Ostersonntag ist das wohl noch immer so. Die Kirche ist voll von schwerer barocker Kunst. Die Altäre sind riesig hoch, wie auch die ganze Kirche. In den Himmel empor. Neben dran und direkt angebaut ist eine protestantische Kirche. Das finden wir recht lustig, da die total im Widerspruch zur Basilika steht.

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 Am anderen Ende der Innenstadt liegt der Dom. Nach dem wir bereits die anderen beiden Kirchen gesehen haben, sind wir etwas satt davon. Innen nochmal ganz anders. Allerdings ist gerade eine Nachmittagsandacht angesagt und wir können nicht alles sehen in der Kirche. In der Sakristei tummeln sich die vielen Geistlichen. Man hat das Gefühl, dass die ganze Bischofsstadt Ostern feiert. In einer Seitenkapelle ist das Grab Jesu nachgeahmt. Das finden wir dann irgendwie alles befremdlich und ungewohnt. Das sind wir gar nicht mehr gewohnt. Fast schon schrecklich…

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Weiteres

Es gibt eine große Synagoge, die wir nicht besuchen, die Augsburger Puppenkiste, ein Hans Holbein Haus, 3 Brunnen, die alle abgedeckt sind und viele schöne Fugger und sonstige Renaissancehäuser mit wunderschönen Fassaden. Neben vielen anderen Museen entscheiden wir uns für das Schaezlerpalais. Dort sind barocke Meister (Deutsche Barockgalerie) und die Staatsgalerie Alter Meister untergebracht. Gerade die alten Meister sind im hinteren Teil des Komplexes sehr attraktiv in einer restaurierten bzw. wiederhergestellten Kirche ausgestellt. Riesige, sehr „erzählsame“ und detailreiche Gemälde von Holbein, Lukas Cranach und weiteren alten Meistern.

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Nach Kaffee und Kuchen schlendern wir durch die Gassen zurück zum Auto und nehmen noch die Fuggerei mit. Das ist eine der ersten Sozialwohnungsbauten. Etwas abseits der Innenstadt wurde ein relativ großer Komplex mit kleinen Wohnungen, sehr schematisch und gleichförmig, errichtet. Für das ausgehende Mittelalter eine kleine Sensation. Das sprach von Größe. Nach dem ganzen klerikalen Größenwahnsinn sehr erfrischend.

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